Dynamo Dresden muss mit den Folgen der Krawalle im Zweitliga-Match gegen Hertha BSC leben. Der DFB bleibt knallhart und wies den Einspruch ab.
Was war da los?
Während des 1:0-Erfolgs der Berliner am 4. April in Dresden eskalierte die Lage komplett. Es gab nicht nur massiven Pyro-Einsatz, sondern auch heftige Tumulte im Stadioninneren.
Leere Ränge und saftige Geldstrafen
Die Folgen sind drastisch: Hertha BSC muss eine Strafe von 152.000 Euro berappen, während Dynamo Dresden mit 91.200 Euro zur Kasse gebeten wird. | Strafe | Betrag | | --- | --- | | Hertha BSC | 152.000 Euro | | Dynamo Dresden | 91.200 Euro |
DFB-Boss mit unmissverständlicher Botschaft
Stephan Oberholz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, machte seine Haltung unmissverständlich klar: „Zum Sachverhalt hat sich für das Sportgericht nach der Beweisaufnahme in der Verhandlung keine gravierende Änderung ergeben. Szenen wie bei diesem Spiel wollen wir im Stadion nicht sehen.“ Dynamo Dresden hat nun eine Woche Zeit, um beim DFB-Bundesgericht Berufung gegen das Urteil einzulegen.
Aktueller Stand
Der Verein steht derzeit auf dem 12. Platz in der 2. Bundesliga, mit 32 Punkten aus 29 Spielen und einer aktuellen Form von WLLWD. Das letzte Spiel endete mit einem 2-1-Sieg gegen Holstein Kiel am 17. Mai 2026. Der nächste Gegner ist Budissa Bautzen, gegen den Dynamo Dresden am 3. Juli 2026 antreten wird.
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